Die Pfingstreise 2026 führte uns mit dem Zug nach Fribourg, genauer gesagt in die zweitgrösste Stadt des Kantons, nach Bulle. Dort bezogen wir das Hotel und tranken etwas, während Katja ihre Geburtstagskarte öffnete, die die Melodie von «Celebration» von Kool & The Gang spielte und wild blinkte. Da uns die Melodie so gut gefiel, wollten wir sie jede Stunde hören und Katja feiern. Anschliessend reisten wir dann per Bus weiter ins beschauliche Greyerz. Wer vor 19 Jahren auf der Pfingstreise bereits dabei war, erinnert sich, dass damals tote Hose im Städtchen herrschte. Heute war das anders, die schöne Altstadt ist ein beliebtes Touristenmagnet und deshalb war deutlich mehr los. Eine kurze Besichtigung der ehemaligen Stadtmauer dauerte deshalb länger als erwartet, da ein Pärchen aus jedem Winkel ein Foto «shootete» und so für Stau sorgte (Anm. d. Red. teilweise wurde sogar Weitwinkel und Zoom kombiniert). Unser Ziel war das HR Giger Museum und vor Ort lernten wir, dank einer aufschlussreichen Führung, mehr über die Hintergründe der Arbeit des berühmten Schweizers. Man merkte, dass der Stil gewissen Pfingstreisenden besser gefiel als anderen. Am Schluss war jedoch das Ziel unserer Gästebetreuerin erreicht, als sie sich freute: «Juhu, Sie lachen ja alle noch»
(Anm. d. Red. Mitten im Museum war die Zeit wieder einmal reif für Katja’s Karte, aber sie fand diese ‚hier gerade etwas unpassend‘. Tzz.)





Endlich durften wir auch ein paar Schritte laufen, da es von der Altstadt nur runter ging bis zum Maison du Gruyère. In der Schaukäserei führte uns ein Touri-Hörgerät durch den Käse-Entstehungsprozess. Dies funktioniert offenbar bei allen Käsesorten, die wir auf unseren bisherigen Pfingstreisen besuchten, einigermassen gleich ;-)
Anschliessend gab es im hauseigenen Restaurant ein Zvieri-Znacht, wo wir den Käse allerdings etwas suchen mussten. Naja, dafür hatten wir dafür am Abend noch genügend Zeit, um auf eine ausführliche Bar-Tour zu gehen. Nachdem wir uns zurück im Hotel kurz erfrischten, machten wir uns also auf den Weg in die Altstadt von Bulle. Vij leitete uns zielsicher in die erste Bar, die wir auf dem Weg antrafen. Wir beschlossen, da unsere erste Runde zu trinken und auf Katja’s 30igsten Geburtstag anzustossen.
TB bestellte, nach einem grossen Mineralwasser, einen «Jardin Tropical» und freute sich auf einen exotisch-erfrischenden Cocktail. Als ihm das Getränk serviert wurde, staunte er nicht schlecht: er hatte fälschlicherweise bei den Heissgetränken geschaut und sich einen Tee bestellt. Er musste sicher 10 Minuten warten, bis er überhaupt einen Schluck trinken konnte, ohne sich die Zunge zu verbrennen. Aber der Tee (Bee) war anscheinend gut.
Als klar wurde, dass sie in der Bar auf 2 grossen Bildschirmen die Hockey-WM übertrugen, waren unsere Pläne mit der Bar-Tour ganz schnell vergessen und wir wechselten gar auf die Plätze näher am Bildschirm.
Zurück im Hotel kam dann doch noch das Hüngerli nach einem kleinen Mitternachtssnack auf. Glücklicherweise stand vor dem Hotel ein Pizzaautomat, wo wir uns ein Bettmümpfeli gönnten.






Am Montag ging es nach einem gemütlichen Frühstück wieder Richtung Kantonshauptstadt Freiburg, dort wollten wir zum Eishockey-Spiel, äähhh Urban-Golf. Dabei spielt man sich während 18 Loch durch die Stadt und erlebt so einige der berühmten Brücken.
Wir entschieden uns, 10 der 18 Bahnen zu spielen, diese waren teilweise auch Minigolf-ähnlich und man musste via Wand, durch enge Passagen oder auf eine Erhöhung spielen, um das Loch zu treffen. Ein Hole-in-one blieb aus, aber Dome schaffte mit 2 Schlägen bei einer Bahn den Tagesrekord und man munkelt, TB hätte ein T-Birdie geschafft. Am Schluss gewann Conny mit den wenigsten Schlägen für alle 10 Bahnen zusammen, herzliche Gratulation! Die ausführliche Rangliste ist unten abgebildet.
Nach einem gescheiterten Versuch, in der Stadt in der kleinen Fanzone den Eishockeymatch zu schauen (dort haben sie keine Übertragungsrechte, nur in der offiziellen Fanzone neben dem Stadion), gab es einen gemütlichen Apéro in einem Restaurant auf der Terrasse. Dies war per Zufall auch gerade dasjenige, in welchem wir das Nachtessen reserviert hatten. Nach einigen Kilometern, die wir heute zu Fuss zurückgelegt hatten, war der Hunger gross und alle freuten sich auf das köstliche Nachtessen. Anschliessend überkam uns alle die Müdigkeit und wir machten uns glücklich auf den Weg zurück in die Deutschschweiz. Grosses Dankeschön an Katja und Vijay für die top Organisation, wir werden uns sicher noch öfter an diese tollen 2 Tage erinnern!







Rangliste Urban Golf:
- Conny 51
- Mäsu 52
- Dome 54
- Vijay 55
- TB 58
- Mäse 57
- Martina 59
- Madlen 61
- Toni, Nadia 62
- Katja 64
Ramona ausser Konkurrenz (sie war einfach viel zu stark oder bei ihr zuhause war ein Virus ausgebrochen und sie musste früher nach Hause – ich überlasse dem/der Lesenden die Entscheidung😉)