Die Reise in die Ostschweiz startete bereits am Samstag um 09.30 Uhr. Wir fuhren mit dem Car an Zürich und dem Walensee vorbei, während die «echten» Fasnächtler im Bus geschminkt wurden. Nachdem alle Unterkunfts-Probleme überbrückt waren, machte sich die Bohème auf den Weg zum Umzugsstart. Es folgte ein ziemlich zäher Umzug, allerdings bei schönstem Wetter. Umrahmt wurden wir dabei von zappeligen Mini-Quallen und von einem wummernden Techno-Wagen. Im Zentrum beim Bahnhof spielten wir gleich nach dem Umzug zum allerersten Mal unsere neuen Stücke, und genossen dann den Rummel auf dem Festplatz und die Darbietungen der anderen Guggen von Igis, Zizers, Rüthi und Schwamendingen.


Mit der Abenddämmerung lösten sich auch die Probleme mit dem Hotel und der Massenunterkunft. Aufgefrischt besammelten sich die Bohèmes im Pfarrsaal zum exzellenten Risotto (mit Wurst) und zum phänomenalen Toblerone-Mousse, welche uns vom unterhaltsamen Personal der Kirchgemeinde gebracht wurden. Anschliessend begann das Abendprogramm. Zwei Innen- und zwei Aussenauftritte forderten uns dermassen, dass sich bei einigen von uns sogar die Genitalien verschoben. Wir hielten aber wacker durch. Die Kraft reichte sogar noch für ein intensives Nachtprogramm ohne Instrumente. Speziell erwähnt sei an dieser Stelle der späte Ritt von Rotscher und Vijay in der Konfetti-Gondel, sowie Dinus und Rotschers Morgendämmerungs-Besuch an der Plantahof-Night.


Am Morgen danach suchte sich jedes Bohème sein ideales Frühstück. Mit der Sonne kam dann auch wieder unsere Auftrittslust, welche uns zu zwei Konzerte beim Festzentrum zwang. Dann war es mit dieser Lust allerdings auch schon wieder vorbei, und wir verabschiedeten uns bereits vor dem Monsterkonzert von Landquart. Wir genossen die Heimfahrt im Car, bei Sonnenschein, Schwatz und Bier, wobei einige allerdings nur in ihren Träumen schwatzten. Und die Bohèmes merkten sich die präsidialen Schlussworte: Nur noch 10 Tage und 2 Stunden bis FASNACHT!

